SOOKI
Ausstellungen

Schönheit
und Abgrund


ZITADELLE
Bastion Kronprinz


Am Juliusturm 64
13599 Berlin

Ausstellungsdauer: 10.6. - 16.9.2018

Eröffnung: 10. Juni 2018, um 11.30 Uhr

Einladung zur Ausstellung
Abb. Yongbo Zhao, "Keiner hat mehr Augen für die Schönheit der Natur"
(Ausschnitt), 2015, 150 x 280 cm


Zur Eröffnung der Abschiedsausstellung des langjährigen Kurators der Zitadelle Christian Melzer am Sonntag, dem 10. Juni 2018, um 11.30 Uhr in den Ausstellungssälen der Bastion Kronprinz der Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin, laden wir Sie und Ihre Begleitung recht herzlich ein.

Begrüßung: Gerhard Hanke (Bezirksstadtrat)
Einführung: Prof. Dr. Dominik Bartmann (Abteilungsdirektor Ausstellung, Stiftung Stadtmuseum Berlin)
Musik: Marion Meßerschmidt (Querflöte, Altsaxophon),
Jörg Krüger (Alt- und Tenorsaxophon)

Die Kunstausstellungen auf der Zitadelle widmeten sich über zwei Jahrzehnte überwiegend zwei Schwerpunkten, zum einen der Kunst der sogenannten "verschollenen Generation" und der Kunst der 1920er Jahre, die in Einzelausstellungen und in der Ausstellungsreihe "Kunstherbst Zitadelle" präsentiert wurden. Einige der Künstler wurden erstmals museal in einer großen Ausstellung einem breiten Publikum vorgestellt. Diese "Entdeckungen", wie z.B. Hans-Joachim Staude, Wilhelm Kohlhoff, Leonhard Sandrock oder Johann Walter-Kurau, wurden auch von anderen aufgegriffen.

Zum anderen zeigten Einzel- und Gruppenausstellungen figurative Malerei und Bildhauerei geprägt von Skurrilem, Absurdem, Makabrem, Hintersinnigem und Humorvollem. So waren Werke von Johannes Grützke, Hans Scheib, Horst Janssen, Yongbo Zhao, Peter Herrmann, Petrus Wandrey, Matthias Koeppel, Pavel Feinstein oder SOOKI zu sehen.

Diese beiden Schwerpunkte finden sich mit ihren Künstlern in der Ausstellung "Schönheit und Abgrund" wieder. Einige wenige Werke waren schon einmal auf der Zitadelle zu sehen. Den Hauptteil bilden aber speziell für diese Ausstellung zusammengestellte oder auch "entdeckte" Werke. Und was dabei "Schönheit" ist und was "Abgrund", das sei der Betrachterin und dem Betrachter selbst überlassen. Schönheit kann gleichermaßen auch Abgrund und Abgrund auch Schönheit sein. Oder sogar beides?

Künstlerinnen und Künstler:
Peter Herrmann (*1937)
Matthias Koeppel (*1937)
Hans Scheib (*1949)
SOOKI (*1954)
Pavel Feinstein (*1960)
Yongbo Zhao (*1964)
Johannes Grützke (1937 - 2017)
Petrus Wandrey (1939 - 2012)
Horst Janssen (1929 - 1995)
Hans-Joachim Staude (1904 - 1973)
Erich Mercker (1891 - 1973)
Wilhelm Kohlhoff (1893 - 1971)
Hans Zank (1889 - 1967) und Willi Gericke (1895 - 1970)
Paul Kother (1878 - 1963)
Franz Heckendorf (1888 - 1962)
Walter Schnakenberg (1880 - 1961)
Leonhard Sandrock (1867 - 1945)
Ulrich Hübner (1872 - 1932)
Johann Walter-Kurau (1869 - 1932)






SOOKI

"gesehen - gemalt - gebunkert"

Ölbilder - Zeichnungen - Aquarelle - Tuschzeichnungen

Einladung

Ausstellung 10.03 - 16.04.2018

Artist Homes
Hohenzollerndamm 120
14199 Berlin

www.artist-homes.com
Email : mail@artist-homes.com
Tel : (+49) 160 441 16 84

VERNISSAGE
16. 04. 2018 um 19 Uhr

FINISSAGE
09. 03. 2018 um 19 Uhr

Es sprechen :
Prof. Dr. Dominik Bartmann
(Abteilungsdirektor Ausstellungen
im Märkischen Museums Berlin)

Prof. Matthias Koeppel

SOOKI

Musikalische Umrahmung:
Mathilde Koeppel
(UdK Studentin, Komponistin)

Programm

März

13. um 20 Uhr
Pop meets Jazz
Atrin Madani & Johanna Summer

16. um 20 Uhr
Insekten im Bunker - Literaturkonzert
Petra Marianowski & Nicolas Gerdell

23. um 20 Uhr
Das Duo Neonissimo
Mathilde Koeppel & Valeriy Berkov

27. um 20 Uhr
New Jam Session 2018

April

06. um 20 Uhr
Liederabend
Klare Hornig & Emma Moore
Schubert, Schumann und Strauss

07. um 20 Uhr
Innere Stimme
Rémi Gaché & Kenji Miura
Mendelssohn, Schumann und Chopin

13. um 20 Uhr
Aalto Ensemble
Helke Menter & Katrin Dasch
Tschaikowsky, Brahms und Grieg

14. um 16:30 Uhr / 20 Uhr
Performance Day III
Stefan Schultze, Simon Rose, Yoko Arai
mit vielen Tänzern & Sängern

presentiert von Artist Homes

Als koreanische Berlinerin hat sie sich aus ihrem dreisilbigen, etwas schwierigen Ursprungsnamen das Pseudonym SOOKI geschaffen, das gut und einfach auszusprechen ist. Kurz, knapp und präzise wie dieses einprägsamen Namens-Wort formuliert sie auch die Themen ihrer Malereien, mit denen sie der Berliner Szene ein bemerkenswertes Kolorit hinzufügt.

SOOKI ist Realistin. Damit ist sie in Berlin an der richtigen Stelle, und zwar dort, wo dereinst (1973) die Schule der Neuen Prächtigkeit gegründet wurde. Mit dieser realistisch ausgerichteten Kulturtechnik hat sie sich intensiv auseinandergesetzt, ohne dabei ihre asiatische Herkunft zu vergessen.

Ihre Aquarelle und Tuschzeichnungen auf traditionsreichem Koreapapier zeigen diese Symbiose zweier Kulturen am deutlichsten. Die großen Ölbilder melden schon in ihren Titeln an, dass hier eine Auseinandersetzung mit den europäischen Kunstepochen stattfindet.

"Das Jüngste Gericht zitiert" die italienische Renaissance mit Signorelli, die "Einschiffung nach Kythera" konfrontiert das heitere Rokoko mit dem Freuden moderne Videotechnik und die nackten Schönheiten im "Türkischen Bad" gehen auf den Meister des französischen Klassizis mus Jean Augustin Dominique Ingres zurück. Ganz neu sind die Bilder, besonders die Zeichnungen, in denen sich SOOKI mit dem Neokubismus aus eina nder setzt, das ist beinah noch ein Geheimnis, keimt und wächst aber in versteckten Ecken der Berliner Realistenszene schon heran.

Wir dürfen gespannt sein, wie SOOKI diese Entwicklung mit vorantreibt und ihr vielleicht den asiatischen Faktor hinzufügt. Sie wird das neue Modewort "Bikulturalität" mit Sinn erfüllen